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Dionysien
THEATER. SPEKTAKEL. RAUSCH. IN DER FELSENREITSCHULE


PREMIERE: 25.10.2017

www.salzburger-landestheater.at

Mit einem Theaterspektakel wie im alten Griechenland präsentiert das Salzburger Landestheater einen Reigen aller Sparten und Kunstformen als großes Fest des Theaters mit kulinarischen Elementen. Als „Dionysien“ wurden die großen Theaterfeste Griechenlands bezeichnet, an denen die ganze Stadt beteiligt war. Je drei Tragödien und eine Komödie wurden an einem Tag präsentiert. Die Felsenreitschule ist der ideale Ort, um eine Begegnung wie in einem Amphitheater zu ermöglichen. Das Schauspiel zeigt mit „Prometheus“ eine der großen mythischen Figuren, die aufgrund ihrer Sympathie für den frei handelnden Menschen ihr eigenes Schicksal riskiert.

Mit Reginaldo Oliveiras Medea-Ballett „Der Fall M.“ steht eine preisgekrönte Produktion auf dem Spielplan, die vom berührenden Familienschicksal der in sich zerrissenen Medea-Figur erzählt. Große Oper und großes Oratorium verspricht Strawinskys „Oedipus Rex“, gestaltet von Opernsolisten, dem Opernchor, dem Extrachor und der Ballettcompagnie. Mit leichter Note klingt der Abend aus, wenn im Stück „Der Frieden“ eine Utopie zum Mitmachen auf die Bühne kommt.
Die „Dionysien“ sind 4 Stunden pralles Theater, begleitet von einer großen Pause, in der Oliven und Schafskäse, Trauben und griechischer Wein zu einem sinnlichen Gesamteindruck beitragen.



CHOREOGRAFIE:
Reginaldo Oliveira


TERMINE:
  • Mi. 25.10.2017 18.00
  • So. 29.10.2017 15.00
  • Fr. 03.11.2017 18.00
  • So. 05.11.2017 15.00
  • Sa. 11.11.2017 17.00
  • Di. 14.11.2017 18.00
  • Sa. 18.11.2017 17.00
  • Di. 21.11.2017 18.00



Inhalt Medea- der Fall M.
Medea, eine betrogene Frau, ermordet zuerst die neue Geliebte ihres Mannes und tötet dann die eigenen Kinder. Die Anordnung des Plots liest sich wie ein Beziehungsdrama aus einem Boulevardblatt und ist doch eine uralte klassische Fabel, die Euripides mit seinem Stück „Medea“ erzählt hat. Der brasilianische Jungstar unter den Nachwuchschoreographen, Reginaldo Oliveira, lässt diese Versuchsanordnung vor einer Menschenmenge, die Gericht hält, ablaufen und schafft faszinierende und emotional berührende Bilder. So ergibt sich ein hochspannender Abend perfekter Körperbeherrschung, der archetypischen psychologischen Mechanismen nachspürt. Zu seinem Amtsantritt zeigt der neue Leitende Choreograph und Leiter der Ballettsparte am Salzburger Landestheater seine Kreation vom Staatsballett Karlsruhe, deren Hauptdarstellerin 2014 mit einem „Faust“-Preis ausgezeichnet worden ist.


BESETZUNG MEDEA – DER FALL M.
Die Vorgeladene : Márcia Jaqueline / Anna Yanchuk
Gefährte der Vorgeladenen : Flavio Salamanka
Geliebte des Gefährten : Larissa Mota
Vertreter der Gerichtsbarkeit : Chigusa Fujiyoshi, Mikino Karube, Federico Berardi, Diego da Cunha, José Flaviano de Mesquita Junior, Marian Meszaros
Vertreter der Öffentlichkeit Karine de Matos, Naila Fiol, Chigusa Fujiyoshi, Mikino Karube, Larissa Mota, Federico Berardi, Iure de Castro, Diego da Cunha, José Flaviano de Mesquita Junior, Lucas Leonardo, Marian Meszaros, Pedro Pires



BR Rundfunk


“Es sind sämtlich große, aber keineswegs opulente, sondern im Gegenteil meditative Bilder, die in der Salzburger Felsenreitschule gelingen. Carl Philip von Maldeghem inszenierte insofern 'antikisch', setzte auch eine Flug-Maschine ein, wie sie bei den alten Griechen üblich gewesen sein soll. Choreograph Reginaldo Oliveira zeigte mit seiner 'Medea'-Fassung ein Handlungballett, wie es längst außer Mode gekommen ist, leider, denn das Publikum war von der schieren Präsenz der Solistin Márcia Jaqueline, der ersten Tänzerin am Theater von Rio de Janeiro, und ihrem Partner Flavio Salamanka begeistert. Höhepunkt war natürlich Igor Strawinskys groß besetztes Oratorium 'Oedipus Rex'. Ja, so können die 'Dionysien' tatsächlich funktionieren, ohne in Satire abzugleiten, ohne Pomp und Spektakel, sondern mit tiefem Ernst und derben Spaß. Ein gelungenes Experiment in Salzburg, am Ende herzlicher, ja ausgelassener Beifall."


Der Standard


Das zweite Stück des Abends, 'Medea - Der Fall M.', brachte der neue Salzburger Ballettchef Reginaldo Oliveira als Einstandsgeschenk aus Karlsruhe mit, seiner vorigen Wirkungsstätte. Die an den gepflegten Stadttheaterstil des 'Prometheus' angepasste Choreographie erntete Beifallsstürme, die auch der brasilianischen Primaballerina Márcia Jaqueline galten; sie tanzt den Kindsmordfall retrospektiv als Gerichtsszene mit auch schauspielerischer Hingabe."




Gesamte Presseschau zu Dionysien

Bildeindrücke: „Dionysien“ im Salzburger Landestheater | Ingo Schäfer 07. November 2017


In der beeindruckenden Kulisse der Felsenreitschule inszenierte Reginaldo Oliveira, der neue Ballettchef des Salzburger Landestheaters sein Ballett „Medea – Der Fall M.“ und Strawinskys „Oedipus Rex“ im Rahmen des Theaterspektakels „Dionysien“. Mit diesem Zusammenspiel der einzelnen Sparten hat der Salzburger Intendant und Regisseur Carl Philip von Maldeghem ein gleichermaßen innovatives wie unterhaltsames Format geschaffen.

Das vierstündige Spektakel entstand in Anlehnung an die großen Theaterfeste der griechischen Antike und beginnt mit der Schauspielfassung des „Prometheus“. Christoph Wieschke in der Rolle des Prometheus, gekettet an den Fels des kaukasischen Gebirges.



Tanz.at

Deutschlandfunk Kultur

Deutschlandfunk Kultur Podcast

Neuer Ballettchef startet durch


Reginaldo Oliveira sorgt als neuer Ballettchef des Salzburger Landestheaters für viel frischen Wind. Er holt für neue Produktionen auch Künstler und Tänzer aus Lateinamerika nach Salzburg.

Der Brasilianer ist in den Slums von Rio de Janeiro aufgewachsen und machte dann internationale Karriere. Mit einem Tanzprojekt änderte sich das Leben des Jugendlichen aus den Armenvierteln. Oliveira übersiedelte nach Moskau und Deutschland und wurde 2016 zum „Choreografen des Jahres“ gekürt.



Weitere Informationen...

Neuauflage "Der Fall M" und „Oedipus Rex“

Medea, eine betrogene Frau, ermordet zuerst die neue Geliebte ihres Mannes und tötet dann die eigenen Kinder. Die Anordnung des Plots liest sich wie ein Beziehungsdrama aus einem Boulevardblatt und ist doch eine uralte klassische Fabel, die Euripides mit seinem Stück „Medea“ erzählt hat. Der brasilianische Jungstar unter den Nachwuchschoreographen, Reginaldo Oliveira, lässt diese Versuchsanordnung vor einer Menschenmenge, die Gericht hält, ablaufen und schafft faszinierende und emotional berührende Bilder. So ergibt sich ein hochspannender Abend perfekter Körperbeherrschung, der archetypischen psychologischen Mechanismen nachspürt. Zu seinem Amtsantritt zeigt der neue Leitende Choreograph und Leiter der Ballettsparte am Salzburger Landestheater seine Kreation vom Staatsballett Karlsruhe, deren Hauptdarstellerin 2014 mit einem „Faust“-Preis ausgezeichnet worden ist.

Zur Erstauflage des Staatstheaters Karlsruhe

Presseberichte

Bereits im Vorfeld wird vielseitig über das kommende Programm berichtet. Einen Überblick über die Presseartikel finden sie hier:

Berichterstattung im Vorfeld