Neues aus Salzburg



Oliveira arbeitet bereits auf Hochtouren an der Neuauflage des Stücks „Medea - Der Fall M“, bekannt aus der Spielzeit 2014 am Staatstheater Karlsruhe. Die Erwartungen an die neue Compagnie könnten kaum höher sein, erhielt doch Oliveiras Solistin Bruna Andradé, für ihre Darbietung in Oliveiras Choreosgrafie „Der Fall M“, den höchsten deutschen Theaterpreis „Der Faust“. Vom Ergebnis dieser Arbeit wird sich das Salzburger Publikum am 25. Oktober im Rahmen des Programms „Dionysien - Theater. Spektakel. Rausch." überzeugen können.


Termine Dionysien

  • Mi. 25.10.2017 18.00
  • So. 29.10.2017 15.00
  • Fr. 03.11.2017 18.00
  • So. 05.11.2017 15.00
  • Sa. 11.11.2017 17.00
  • Di. 14.11.2017 18.00
  • Sa. 18.11.2017 17.00
  • Di. 21.11.2017 18.00

Weitere Informationen und Tickets zu Dionysien...


Darüber hinaus arbeitet Oliveira an einer neuen Choreografie „Balacobaco“


„Balacobaco“ – dieses Wort wird in Brasilien umgangssprachlich für etwas Großartiges verwendet, als Superlativ für das Wunderbare, für überbordende Schönheit, Freude oder Glück. Der neue Leitende Choreograph des Salzburger Landestheaters, Reginaldo Oliveira, hat sich für diesen Titel entschieden, da er seine erste Spielzeit mit einem Fest beschließen möchte, zu dem das Publikum eingeladen wird, um mit dem Ballettensemble des Salzburger Landestheaters das Leben zu feiern. In temperamentvollen Szenen und intensiven Bildern stellt Reginaldo Oliveira sich und sein Heimatland Brasilien dem Salzburger Publikum vor. Er wird zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern eine Choreographie kreieren, die von den Farben, den Rhythmen, der Energie und vor allem von der brasilianischen Seele erzählt.


Termine Balacobaco

  • Mi. 09.05.2018 19.30
  • So. 13.05.2018 19.00
  • Di. 15.05.2018 19.30
  • Do. 17.05.2018 19.30
  • So. 20.05.2018 19.00
  • Mi. 23.05.2018 19.30
  • So. 27.05.2018 19.00
  • Mi. 30.05.2018 19.30
  • Sa. 02.06.2018 19.00
  • Mi. 06.06.2018 19.30
  • Fr. 08.06.2018 19.30
  • Di. 12.06.2018 19.30
  • Do. 14.06.2018 19.30
  • So. 17.06.2018 19.00

Weitere Informationen und Tickets zu Balacobaco...

Mit Lust und Leidenschaft für den Tanz


Reginaldo Oliveira wird Chefchoreograf und Spartenleiter Ballett am Landestheater in Salzburg.

Seine Tanzlaufbahn ist beendet, das tägliche Training an der Stange Vergangenheit. Reginaldo Oliveiras Entscheidung für die Choreografie ist gefallen.


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COM PRAZER - für Peter Breuer

COM PRAZER

Peter Breuer lädt ein und Freunde aus aller Welt reisen nach Salzburg: die Internationale Ballettgala ist schon seit vielen Jahren ein Höhepunkt des Tanzjahres in Salzburg. Im November 2016 feiert der Chef der Salzburger Compagnie seinen runden Geburtstag. Das ist Grund genug, dass sich Starsolisten renommierter Compagnien aus ganz Europa auf den Weg machen und in den Dienst der guten Sache stellen. Der Erlös der Gala unterstützt die Arbeit der Aidshilfe Salzburg. Die Compagnie des Salzburger Landestheaters tritt gemeinsam mit den internationalen Gästen zu einem Tanzspektakel der Extraklasse an.


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Ankündigung für "Anne Frank"

Uraufführung Anne Frank

„Anne Frank ist ein junges Mädchen im Aufbruch, auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Durch die deutsche Invasion in den Niederlanden endet der Traum von einem normalen Leben für die jüdische Familie Frank. 1942 bezieht sie ihr Hinterhausversteck in Amsterdam. Anne flüchtet aus der Beengtheit des Zufluchts-ortes, indem sie Tagebuch schreibt, immer in dem Wunsch, es nach dem Krieg zu veröffentlichen. Ihr Traum ist es, Schriftstellerin und Journalistin zu werden. Dich sie stirbt 15-jährig im Konzentrationslager. Ihr Tagebuch ist heute eines der wichtigsten Zeugnisse des Holocaust und steht exemplarisch für den Völkermord an den Juden und berührt weltweit. Die Lektüre ist für viele junge Menschen die erste Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Den Choreografen interessiert über ihre Biografie hinaus, was es für Menschen bedeutet, wenn sie aus ihrer Normalität gerissen werden, weil die Welt um sie herum immer brutaler wird. Denn während das Mädchen Anne Frank in ihrem Versteckt zur jungen Frau wird, findet in Europa die größte Flüchtlingsbewegung des 20. Jahrhunderts statt."


Auszug aus dem Spielzeitheft 15/16 - Staatstheater Karlsruhe


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„Projekt Jesus“ in der Stadtkirche

Eine besondere Fotoreihe wird am Sonntag, 15. März, mit dem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz eröffnet: Unter dem Titel „Jesus“ hat die Heidelberger Künstlerin Gülay Keskin die Passionsszenen in acht Aufnahmen neu inszeniert. Diese Aufnahmen werden in fast körpergroßen Formaten gezeigt.


„So vertraut die Bilder vom leidenden Jesu sind, so neu berührend wirken sie durch die Fotografie“, erklärt Pfarrer Dirk Keller. Beim Eröffnungsgottesdienst wird zudem ein Passionstanz mit Orgelbegleitung aufgeführt. Kammertänzer Flavio Solomanko, Erster Solist am Badischen Staatstheater, hat zu Johann Sebastian Bachs Toccata in C eine Choreografie entwickelt, die er mit drei weiteren Mitgliedern des Staatsballetts zur live von Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser gespielten Musik aufführen wird.


Die Ausstellung, zu deren Eröffnung auch ein Videobeitrag über das Werk gezeigt wird, ist bis Sonntag, 12. April, werktags jeweils von 13 bis 15 Uhr geöffnet. BNN



Presse Rundschau

Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu und bei uns am Badischen Staatstheater Karlsruhe gab es in der letzten Zeit viele Höhepunkte. Insbesondere die Gala zur Ehrung Birgit Keils anlässlich ihres 70. Geburtstags, sowie Bruna Andrades Auszeichnung mit „Der Faust 2014“ als beste Tänzerin stießen auf große Resonanz bei den Medien. Wir haben die Informationen gesammelt und stellen sie nun hier zur Verfügung:

Nominierung zum Faust 2014 Bruna Andrade

FAZ || Wiebke Hüster am 10. November 2014
Faust-Preis für die brasilianische Ballerina Bruna Andrade

...die zum Glück in Karlsruhe tanzt, und nicht in Rio de Janeiro. Warum sie den Preis als "Beste Darstellerin Tanz" so verdient.

Karlsruher Karriere könnte man nennen, was die Brasilianerin Bruna Andrade in den letzten Jahren absolvierte. 2003 verließ sie ihren Kontinent, um eine zutiefst europäische Kunst an einer ihrer Wiegen zu studieren, in der vergangenen Spielzeit wurde sie von Ballettdirektorin Birgit Keil in den Rang der Ersten Solistin erhoben. Aus Rio de Janeiro, wo ihre Tanzausbildung begonnen hatte, war sie damals nach Mannheim gekommen , um noch einmal zwei Jahre ohne jedes Zeichen von Erschöpfung an ihrer Technik zu arbeiten, Repertoire zu erlernen, Rollenstudium zu betreiben. Professor Keil hatte eines der Stipendien ihrer Tanzstiftung an sie vergeben, um sie weiter fördern zu können, und nahm sie an der Akademie des Tanzes unter ihre Ballettmeisterinnen-Fittiche. Bilderbuchartig ging es weiter. Während des Aufbaustudiums „Tanz/Bühnenpraxis“ wurde sie 2005 für das Ballettstudio des Staatstheaters Karlsruhe ausgewählt. Das ist eine Art Übergangsjahr, ein sanftes Hinübergleiten aus dem Studentenstatus in das Profi-Leben. 2006 trat sie aus diesem Eleven-Status über in die Vollmitgliedschaft im Corps de ballet. So sieht der Idealfall aus, wenn die verschiedenen Stationen der Talentsuche, Talentförderung und Entfaltung, die Birgit Keil anbietet, mit Bravour und Temperament durchlaufen werden. Andrade machte während ihres Karlsruher Aufstiegs Erfahrungen mit Choreographen, um die sie manche Tänzerin prominenterer Häuser ehrlich beneiden würden. So arbeitete sie mit einem der Darlings der gegenwärtigen Ballettwelt, dem bereits als Direktor des Londoner Royal Ballet gehandelten Christopher Wheeldon, der ihr die Rolle der „Ballerina“ in seinen witzigen „Variations sérieuses“ gab. Die europäische Erstaufführung seiner Version von „Schwanensee“ fand auch in Karlsruhe statt, und Bruna Andrade war unter den Ballerinen, die Odette/Odile verkörpern durften. Ray Barra, Stuttgarter Kollege von Keil, kam um seine wundervolle „Carmen“-Inszenierung zu machen. Andrade tanzte auch diese anspruchsvolle Titelrolle mit Verve. Peter Wright, Schlüsselfigur der englischen Ballettwelt, studierte seine Fassung von „Giselle“ in Karlsruhe ein und sah Andrade sowohl als Myrtha wie auch in der Titelrolle. Neben diesen vielen großen Partien bewährte sie sich noch in zahlreichen anderen Choreographien.

Der Ballettabend „Mythos“ zeigte sie in diesem Frühling gleich in zwei Uraufführungen. Sie tanzte gut in dem eher abstrakten und auch nicht sehr erinnerlichen Ballett „Spiegelgleichnis“ von Jörg Mannes. Stecknadel-Fall-still wurde es bei ihrer anderen Rollenkreation. Mit ihrer ernsten, schlichten, absolut faszinierenden Verkörperung der Medea in Reginaldo Oliveiras Ballett „Der Fall M“ verlieh sie dem Stück Schwere. Ihr Spiel ließ die Grausamkeit der Ereignisse hervortreten und fast schien es, als entströme dieser zarten Person das ganze Grauen, das von der Bühne ausging. Oliveira erwies sich nicht nur als begabter Choreograph, sondern auch als interessanter Regisseur. An Andrades Seite tanzte Flavio Salamanka. Für diese beiden Auftritte erhielt Bruna Andrade jetzt in Hamburg den „Deutschen Theaterpreis Der Faust“ als „Beste Darstellerin Tanz“. Demnächst fügt sie ihrem Repertoire eine weitere wichtige Rolle hinzu – die der Katharina in John Crankos „Der Widerspenstigen Zähmung“ – Weltballettliteratur. Auf eine lange Karlsruher Karriere für Bruna Andrade.


Baden TV || 9. November 2014
DEUTSCHER THEATERPREIS “DER FAUST” FÜR BRUNA ANDRADE

Faust 2014 Bruna Andrade

Hamburg (pm) Bruna Andrade, Erste Solistin des Staatsballetts Karlsruhe, wurde am Samstagabend in Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis “Der Faust” geehrt. Ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis waren für die Jury ausschlaggebend, sie als „Beste Darstellerin Tanz“ auszuzeichnen.

“Ich bin überglücklich, dass ich diesen Preis bekommen habe. Danke Jörg Mannes und Reginaldo Oliveira für die wunderbaren Choreografien und danke Flavio Salamanka, meinem Partner auf der Bühne. Ohne Dich hätte ich den FAUST nicht gewonnen! Es ist so schön, dass meine Arbeit so viel Anerkennung findet!” Die Choreografien von Reginaldo Oliveira und Jörg Mannes wurden im Rahmen des Ballettabends Mythos im März 2014 am STAATSTHEATER uraufgeführt und sind am 26. und 30.11.2014 sowie am 23.1., 1.2. und 3.3.2015 wieder zu sehen.


Bruna Andrade

Bruna Andrade stammt aus Brasilien und begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro. Von 2003 an setzte sie ihr Studium als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim fort. Während des künstlerischen Aufbaustudiums Tanz/Bühnenpraxis wurde sie in der Spielzeit 2005/06 Mitglied des Ballettstudios des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und zur Spielzeit 2006/07 in das Ensemble aufgenommen. 2010 avancierte sie zur Solistin, zur Spielzeit 2012/13 wurde sie von Birgit Keil schließlich zur Ersten Solistin ernannt.

Sie tanzte Gamzatti in Terence Kohlers Die Tempeltänzerin, die Titelrolle in Ray Barras Carmen, Antonina in Peter Breuers Tschaikowsky, Titania in Youri Vámos’ Ein Sommernachtstraum, Frau Cratchit und den Weihnachtsgeist in Vámos‘ Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte, die Ballerina in Christopher Wheeldons Variations Sérieuses, Diana in Agrippina Vaganovas Diana und Acteon (Ballett Gala 2013), Odette/Odile in Christopher Wheeldons Schwanensee, Myrtha und die Titelpartie in Peter Wrights Giselle, sowie Anastasia in Youri Vámos‘ Dornröschen – Die letzte Zarentochter. Außerdem war sie in Hans van Manens Adagio Hammerklavier, George Balanchines Symphony in C (2. Satz) und Heinz Spoerlis In den Winden im Nichts zu sehen.

Sie kreierte Kriemhild in Peter Breuers Siegfried, die Hora Frau in Tim Plegges Momo und die Vorgeladene in Reginaldo Oliveiras Der Fall M., außerdem Oliveiras Attacke und Jörg Mannes‘ Spiegelgleichnis.

Im November 2014 wurde Bruna Andrade für ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Darstellerin Tanz“ geehrt.


Deutscher Theaterpreis DER FAUST für Bruna Andrade

Das STAATSTHEATER Karlsruhe gratuliert herzlich!

Bruna Andrade, Erste Solistin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, wurde am Samstagabend in Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST geehrt. Ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis waren für die Jury ausschlaggebend, sie als „Beste Darstellerin Tanz“ auszuzeichnen.

"Ich bin überglücklich, dass ich diesen Preis bekommen habe. Danke Jörg Mannes und Reginaldo Oliveira für die wunderbaren Choreografien und danke Flavio Salamanka, meinem Partner auf der Bühne. Ohne Dich hätte ich den FAUST nicht gewonnen! Es ist so schön, dass meine Arbeit so viel Anerkennung findet!" Die Choreografien von Reginaldo Oliveira und Jörg Mannes wurden im Rahmen des Ballettabends Mythos im März 2014 am STAATSTHEATER uraufgeführt und sind am 26. und 30.11.2014 sowie am 23.1., 1.2. und 3.3.2015 wieder zu sehen.

Die junge Tänzerin wurde von der Direktorin des KARLSRUHER STAATSBALLETTS, Prof. Birgit Keil, und ihrem Stellvertretender, Prof. Vladimir Klos, systematisch gefördert und schließlich als festes Ensemblemitglied engagiert. Ihr Erfolg ist auch ein Beweis der hervorragenden Aufbauarbeit ihrer Entdecker. Mit ihr waren Alicia Amatriain (Stuttgarter Ballett), die ebenfalls von der Tanzstiftung Birgit Keil unterstützt wurde, in workwithinwork und Frank Bridge Variations im Rahmen des Ballettabends Fort/Schritt/Macher und Sayaka Kado (Ballett Staatstheater Nürnberg) als Cinderella in Cinderella nominiert. Die Preisträger wurden von den Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgewählt.

Bruna Andrade stammt aus Brasilien und begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro. Von 2003 an setzte sie ihr Studium als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim fort. Während des künstlerischen Aufbaustudiums Tanz/Bühnenpraxis wurde sie in der Spielzeit 2005/06 Mitglied des Ballettstudios des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und zur Spielzeit 2006/07 in das Ensemble aufgenommen. 2010 avancierte sie zur Solistin, zur Spielzeit 2012/13 wurde sie von Birgit Keil zur Ersten Solistin ernannt.Sie tanzte u.a. Gamzatti in Terence Kohlers Die Tempeltänzerin, die Titelrolle in Ray Barras Carmen, Titania in Youri Vámos’ Ein Sommernachtstraum, Odette/Odile in Christopher Wheeldons Schwanensee, Myrtha und die Titelpartie in Peter Wrights Giselle, sowie Anastasia in Youri Vámos‘ Dornröschen – Die letzte Zarentochter. Außerdem war sie in Hans van Manens Adagio Hammerklavier, George Balanchines Symphony in C (2. Satz) und Heinz Spoerlis In den Winden im Nichts zu sehen. Sie kreierte Kriemhild in Peter Breuers Siegfried und die Hora Frau in Tim Plegges Momo.

DER FAUST wurde gestern zum neunten Mal verliehen, dieses Jahr fand die Vergabe in der Hamburgischen Staatsoper statt. In Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters der Feien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, führte der Schauspieler Ulrich Matthes als Moderator durch die Verleihung. „Innerhalb von acht Jahren hat es der Deutsche Theaterpreis DER FAUST geschafft, sich als einer der wichtigsten deutschen Kulturpreise zu etablieren, der auch außerhalb des Theaters wahrgenommen wird. Der Preis würdigt nicht nur die künstlerischen Spitzenleistungen der letzten Spielzeit, sondern zeigt auch, dass Theater ein lebendiges, zeitgenössisches Medium ist", so Olaf Scholz im Vorfeld der Verleihung in Hamburg. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt. Er wird in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben.

Der Fernsehsender 3sat hat am Sonntag, 9.11.2014, um 18:15 Uhr über die Verleihung berichtet und zeigt in seiner Berichterstattung unter anderem ein Porträt Bruna Andrades.

Am ersten Advent, dem 30.11., zeigen wir den Ballettabend Mythos im GROSSEN HAUS, und Sie haben die Möglichkeit zwei Karten zum Preis von einer an unserer Theaterkasse zu kaufen. Freuen Sie sich mit uns!


Dance for You Magazine || 10. Nov. 2014
Deutscher Theaterpreis DER FAUST für Bruna Andrade
Faust 2014 Bruna Andrade

Bruna Andrade, Erste Solistin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, wurde am Samstagabend in Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST geehrt. Ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis waren für die Jury ausschlaggebend, sie als „Beste Darstellerin Tanz“ auszuzeichnen. "Ich bin überglücklich, dass ich diesen Preis bekommen habe. Danke Jörg Mannes und Reginaldo Oliveira für die wunderbaren Choreografien und danke Flavio Salamanka, meinem Partner auf der Bühne. Ohne Dich hätte ich den FAUST nicht gewonnen! Es ist so schön, dass meine Arbeit so viel Anerkennung findet!" Die Choreografien von Reginaldo Oliveira und Jörg Mannes wurden im Rahmen des Ballettabends Mythos im März 2014 am STAATSTHEATER uraufgeführt und sind am 26. und 30.11.2014 sowie am 23.1., 1.2. und 3.3.2015 wieder zu sehen.

Die junge Tänzerin wurde von der Direktorin des KARLSRUHER STAATSBALLETTS, Prof. Birgit Keil, und ihrem Stellvertretender, Prof. Vladimir Klos, systematisch gefördert und schließlich als festes Ensemblemitglied engagiert. Ihr Erfolg ist auch ein Beweis der hervorragenden Aufbauarbeit ihrer Entdecker. Mit ihr waren Alicia Amatriain (Stuttgarter Ballett), die ebenfalls von der Tanzstiftung Birgit Keil unterstützt wurde, in workwithinwork und Frank Bridge Variations im Rahmen des Ballettabends Fort/Schritt/Macher und Sayaka Kado (Ballett Staatstheater Nürnberg) als Cinderella in Cinderella nominiert. Die Preisträger wurden von den Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgewählt.

Bruna Andrade stammt aus Brasilien und begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro. Von 2003 an setzte sie ihr Studium als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim fort. Während des künstlerischen Aufbaustudiums Tanz/Bühnenpraxis wurde sie in der Spielzeit 2005/06 Mitglied des Ballettstudios des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und zur Spielzeit 2006/07 in das Ensemble aufgenommen. 2010 avancierte sie zur Solistin, zur Spielzeit 2012/13 wurde sie von Birgit Keil zur Ersten Solistin ernannt.Sie tanzte u.a. Gamzatti in Terence Kohlers Die Tempeltänzerin, die Titelrolle in Ray Barras Carmen, Titania in Youri Vámos’ Ein Sommernachtstraum, Odette/Odile in Christopher Wheeldons Schwanensee, Myrtha und die Titelpartie in Peter Wrights Giselle, sowie Anastasia in Youri Vámos‘ Dornröschen – Die letzte Zarentochter. Außerdem war sie in Hans van Manens Adagio Hammerklavier, George Balanchines Symphony in C (2. Satz) und Heinz Spoerlis In den Winden im Nichts zu sehen. Sie kreierte Kriemhild in Peter Breuers Siegfried und die Hora Frau in Tim Plegges Momo.

DER FAUST wurde zum neunten Mal verliehen, dieses Jahr fand die Vergabe in der Hamburgischen Staatsoper statt. In Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters der Feien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, führte der Schauspieler Ulrich Matthes als Moderator durch die Verleihung. „Innerhalb von acht Jahren hat es der Deutsche Theaterpreis DER FAUST geschafft, sich als einer der wichtigsten deutschen Kulturpreise zu etablieren, der auch außerhalb des Theaters wahrgenommen wird. Der Preis würdigt nicht nur die künstlerischen Spitzenleistungen der letzten Spielzeit, sondern zeigt auch, dass Theater ein lebendiges, zeitgenössisches Medium ist", so Olaf Scholz im Vorfeld der Verleihung in Hamburg. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt. Er wird in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben. Der Fernsehsender 3sat berichtet ausführlich am Sonntag, 9.11.2014, um 18:15 Uhr über die Verleihung und zeigt in seiner Berichterstattung unter anderem ein Porträt Bruna Andrades.


badisches-staatstheater-karlsruhe.blogspot.de || 11. Nov. 2014
Bruna Andrade als FAUST-Preisträgerin


Alle freuen sich mit Bruna Andrade, die letztes Wochenende den FAUST-Preis als beste Tänzerin im Fall M. des Mythos-Ballettabends hochverdient gewonnen hat. Sogar die Frankfurter Allgemeine hat das im Internet kommentiert:

"FAUST-Preis für die brasilianische Ballerina Bruna Andrade

...die zum Glück in Karlsruhe tanzt, und nicht in Rio de Janeiro. Warum sie den Preis als "Beste Darstellerin Tanz" so verdient."

Mehr hier: http://blogs.faz.net/tanz/2014/11/10/faust-preis-fuer-die-brasilianische-ballerina-bruno-andrade-645/

Und ebenso preiswürdig und nicht zu vergessen: Die Choreographie, die es Bruna Andrade ermöglichte, den Preis zu gewinnen, ist vom Karlsruher Tänzer und Hauschoreographen Reginaldo Oliveira.


badisches-staatstheater-karlsruhe.blogspot.de || 30. Nov. 2014
Geteiltes Glück ist doppeltes Glück - Hommage an Bruna Andrade


Da konnte man als regelmäßiger Ballettzuschauer kaum nein sagen: eine besondere Vorstellung, um die ausgezeichnete Bruna Andrade und das Badische Staatsballett für ihre Preis-Würdigkeit zu ehren. Seit Jahren beglückt das Ballett das Karlsruher Publikum und da ist es doch schön, wenn man als Publikum etwas zurückgeben kann und so gab es dann nach Der Fall M. stehende Ovationen für Andrade, die die Tänzerin tief bewegten: von Schluchzern geschüttelt konnte sie kaum die Tränen zurückhalten, dazu Blumen aus dem Publikum, langer Applaus und Bravos - es war eine bemerkenswerte und herzliche Stimmung zur Pause. Und Der Fall M. mit seinem zentralen Pas de deux ist auch das spannende Herzstück des Abends und ein intensiv getanztes Drama, für das Andrade und das Karlsruher Staatsballett völlig verdient überregionale Aufmerksamkeit bekommen haben.

Wie überhaupt diese Ballett-Trilogie unter dem Namen Mythos (mehr dazu hier) noch mehr Zuschauer verdient hätte und etwas darunter zu leiden scheint, daß das Karlsruher Ballett-Publikum verwöhnt ist und die großen Handlungsballette mit Live-Musik bevorzugt. Doch schon Birgit Keil stand als Tänzerin auch immer für das Neue, das Experiment und Modernität. Das Karlsruher Ballett-Publikum scheint jedoch in dieser Hinsicht zweigeteilt: es gibt Ballett-Fans und es gibt strikter klassische Ballett-Fans, sonst wäre Mythos genauso oft ausverkauft wie Dornröschen oder Der Widerspenstigen Zähmung

Fazit: Viel verdienter Jubel für Bruna Andrade, Flavio Salamanka, den Choreographen Reginaldo Oliveira im Fall M. sowie für Blythe Newman und Pablo dos Santos in Orpheus und das komplette Badische Staatsballett für einen beeindrucken Mythos-Abend.


DRadio - Beitrag im Radio


SWR4 || 11. Nov. 2014
Freude am Badischen Staatstheater - Deutscher Theaterpreis für Bruna Andrade


Die erste Solistin des Staatstheaters Karlsruhe Bruna Andrade wurde mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST geehrt. Damit ist sie die beste Darstellerin im Fach Tanz in Deutschland.

Ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in "Der Fall M." und "Spiegelgleichnis" waren für die Jury ausschlaggebend. "Ich bin überglücklich, dass ich diesen Preis bekommen habe. Es ist so schön, dass meine Arbeit so viel Anerkennung findet!", sagte Bruna Andrade nach der Preisverleihung in Hamburg.

Die junge Tänzerin wurde von der Direktorin des Karlsruher Staatsballetts, Prof. Birgit Keil, und ihrem Stellvertreter, Prof. Vladimir Klos, systematisch gefördert und schließlich als festes Ensemblemitglied engagiert. Ihr Erfolg ist auch ein Beweis der hervorragenden Aufbauarbeit ihrer Entdecker.

Bruna Andrade stammt aus Brasilien und begann ihre Tanzausbildung in Rio de Janeiro. Von 2003 an setzte sie ihr Studium als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim fort. Seit der Spielzeit 2005/06 ist sie Mitglied des Ballettstudios des Staatsballetts Karlsruhe, 2010 avancierte sie zur Solistin, zur Spielzeit 2012/13 wurde sie von Birgit Keil zur Ersten Solistin ernannt



Offizielle Pressemitteilung

Bruna Andrade, Erste Solistin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, wurde am Samstagabend in Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST geehrt.

Ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis waren für die Jury ausschlaggebend, sie als „Beste Darstellerin Tanz“ auszuzeichnen.

"Ich bin überglücklich, dass ich diesen Preis bekommen habe. Danke Jörg Mannes und Reginaldo Oliveira für die wunderbaren Choreografien und danke Flavio Salamanka, meinem Partner auf der Bühne. Ohne Dich hätte ich den FAUST nicht gewonnen! Es ist so schön, dass meine Arbeit so viel Anerkennung findet!"

Die Choreografien von Reginaldo Oliveira und Jörg Mannes wurden im Rahmen des Ballettabends Mythos im März 2014 am STAATSTHEATER uraufgeführt und sind am 26. und 30.11.2014 sowie am 23.1., 1.2. und 3.3.2015 wieder zu sehen.

Susanne Schiller BNN 29.sept 2014
„…Welche Dynamik und Kraft in der Truppe allerdings steckt, hat der Karlsruher Tänzer und Choreograf Reginaldo Oliveira wesentlich trefflicher herausgelockt und mit „Presente“ Birgit Keil siecher ein riesiges Geschenk gemacht. Die brasilianische Percussion versetzte nicht nur die Companie-Kollegen in Vibration, sondern auch das Publikum, das die Eigenproduktion am heftigsten feierte…“


Gratulation Gala Birgit Keil BNN
Gratulation Gala Birgit Keil Reinpfalz

Bruna Andrade bei BadenTV

And the Faust goes to Bruna Andrade!!!

„Bruna Andrade, Erste Solistin des Staatsballetts Karlsruhe, wurde am Samstagabend in Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis “Der Faust” geehrt. Ihre darstellerische Leistung und die eindrückliche Rolleninterpretation in Der Fall M. und Spiegelgleichnis waren für die Jury ausschlaggebend, sie als „Beste Darstellerin Tanz“ auszuzeichnen.“

Vorankündigung: Gala 2014

Vom 07. bis zum 09. November findet die Gala 2014 der Tanzstiftung Birgit Keil im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele statt. Treffen Sie Internationale Tanzstars und junge Talente in einer schönen Umgebung, eingebettet in ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

tanzstiftung.de

AIDS-GALA – GENUG IST NICHT GENUG

Künstler aus allen Sparten des STAATSTHEATERS und Gäste von der Hochschule für Musik zeigen ihre ungewöhnliche Seite. Ein Abend zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Im Anschluss an die Gala findet eine große After-Show-Party im MITTLEREN FOYER mit DJ Imanuel Cortez statt.

Der Kauf eines Tickets unterstützt die Arbeit der AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V.


Info

Birgit Keil | Ein Leben für den Tanz

Für mich als Tänzer und Choreograph ist es eine unbeschreibliche Ehre für und unter Birgit Keil zu arbeiten. Kürzlich wurde der biografische Dokumentarfilm „Ein Leben für den Tanz“ im SWR ausgestrahlt, der ihr Wirken für das internationale Ballett und ihr Lebenswerk zusammenfasst.

Zum Video...

Interview: mehr als ein begnadeter Tänzer

Reginaldo Oliveira ist Balletttänzer. 2006 ist er von Rio de Janeiro nach Karlsruhe gezogen, um am BADISCHEN STAATSTHEATER im Ensemble zu tanzen. Seit ungefähr vier Jahren ist er auch als Choreograph in Karlsruhe nicht ganz unbekannt. Wir haben ihn zu Hause besucht, nach einer sehr anstrengenden Zeit, ganz gediegen auf dem Sofa.

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Nominierung "Der Faust 2014"

Bruna Andrade wird die besondere Ehre zu Teil, für den höchsten deutschen Theaterpreis nominiert zu sein


„Die Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2014 findet am 8. November in der Hamburgischen Staatsoper statt.

Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt. Er wird in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben – in diesem Jahr ist es die Freie und Hansestadt Hamburg. Finanziert wird die Veranstaltung von der Freien und Hansestadt Hamburg, der Kulturstiftung der Länder und dem Deutschen Bühnenverein.

Darstellerin/Darsteller Tanz:
Alicia Amatriain in „workwithinwork“ und „Frank Bridge Variations“ im Rahmen des Ballettabends „Fort/Schritt/Macher“, Stuttgarter Ballett
Bruna Andrade in „Der Fall M.“ und „Spiegelgleichnis“ im Rahmen des Ballettabends „Mythos“, Staatsballett Karlsruhe
Sayaka Kado, Cinderella in „Cinderella“, Ballett Staatstheater Nürnberg “


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Musikivideo "Inner Circle"

Choreographie für die Band Desolace

Die Metalcore Band Desolace benötigte für ihr Musikvideo „Inner Circle“ professionelle Hilfe eines Choreographen. Es freut mich sehr, dass sie dabei auf mich zugekommen sind. Ziel war es den Balletttanz von Patricia Namba dem harten Sound der Karlsruher Jungs so anzupassen, dass er die kraftvolle und morbide Grundstimmung des Videos trägt. Ob uns das Projekt gelungen ist können Sie selbst im offiziellen Video sehen:


URAUFFÜHRUNGEN Der Fall M

Kreationen von Reginaldo Oliveira, Tim Plegge und Jörg Mannes.

Die drei Ballette der Frühjahrspremiere ranken sich thematisch um den Begriff Mythos und begeben sich dabei auf die Suche nach Grenzen und Wegen.In seiner ersten Auftragsarbeit für das STAATSBALLETT KARLSRUHE beleuchtet Ensemblemitglied Reginaldo Reginaldo Oliveira, inspiriert vom Medea-Mythos, die ewig gültige Frage nach Schuld und Gerechtigkeit. Tim Plegge, der Choreograf von Momo, umkreist in seiner neuesten Choreografie ausgehend vom Orpheus-Mythos das Begriffspaar Erinnerung und Grenzüberschreitung. Jörg Mannes, heute Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover und in Karlsruhe durch Liaisons dangereuses und Das Bett der Giulia Farnese bekannt, sucht in seiner Kreation nach dem Mythos als Gleichnis.Sebastian Hannak, Bühnenbildner von Momo, entwirft einen gleichermaßen übergreifenden wie wandelbaren Raum und schafft damit eine zusätzliche Verbindung zwischen den drei Stücken